Der Segen des Landes 1 (Commission)
Added 2024-08-13 09:12:57 +0000 UTC(Dies ist eine Fantasy Weight Gain Story mit einem weiblichen Zentauren. XWG, Stuffing, Lesbians)
Kapitel 1: Die Erwählte von Karion
Das Land und das Leben
Die Sonne stand bereits tief über den weiten Feldern karionischen Königreichs. Endlose Felder aus goldenen Ähren welche sich in dem warmen abendlichen Wind neigten. Üppige Wälder am Horizont und ein Himmel über alles, welcher zu dieser Stunde alles in das warme, rote Licht der schwindenden Sonne tauchte. Dies war ein ebenso malerischer und schöner Anblick wie es dem Land dieses sehr südlich gelegenen Reiches gebührte.
Karion war ein großes und sehr reiches Land, in dem es selbst den niedersten Bauern an nichts mangelte. Ganz im Gegenteil, war der paradiesische Überfluss ein steter Begleiter der Bewohner. Seit Jahrzehnten schon war eine Ernte besser als die vorangegangene. Genau die Richtige Mischung aus Regen und Sonnenschein ließ die Felder üppig und ertragreich werden. Flüsse und das Meer liefen über vor Fischen. Früchte und Gemüse wuchsen zu gewaltigen Dimensionen oder Bogen schwer hängend die Äste von Bäumen und Pflanzen bevor sie gepflückt wurden. Dazu herrschte schon ein lange anhaltender frieden mit den umliegenden reichen und bis auf gelegentliche Reibereien mit Banditen waren es ungemein friedliche Zeiten.
All diese Fülle und all der Überfluss waren dem Segen zu verdanken, welcher dem Land, das die Menschen bewohnten zuteilwurde. Schon seit Generationen folgten die Bewohner aller Länder dieses Kontinents den alten Traditionen und verehrten die Verkörperungen der Natur dieser Welt. Geschöpfe welche das magische und faszinierende Bindeglied zwischen Flora und Fauna und der organsierteren, technischen Gesellschaft der Menschen darstellten. Mischwesen, die den Geist der Natur symbolisierten und in einer Symbiose mit den gewöhnlichen Menschen in den Städten und Dörfern lebten.
Diese Wesen wurden von den Menschen umsorgt und angebetet und im Gegenzug wurden Pflanzen, Tiere und die ganze Welt mit ihrem gütigen Segen zu einem Paradies für alle dortigen Lebewesen.
Alle paar Jahrzehnte fand allerdings ein besonderes Ritual in jedem der Länder statt, welches Stämme dieser Geschöpfe beherbergten. Ein Erwähltes Mitglied dieser mystischen und mächtigen Wesen wurde von Priestern auserkoren um als Avatar der gesamten Natur des Landes zu fungieren. Stehts war dieses erwählte Exemplar weiblich, eine Mutter für all die Früchte und Kinder ihres jeweiligen Landes.
Die Erwählte würde nach altem Brauch beim menschlichen Herrscher des hiesigen Landes leben und dort von den Menschen wie eine Göttin verehrt werden. Jeder Wunsch würde ihr von den Augen abgelesen und jede ihrer Fantasien und Gelüste würde Realität werden. Je besser es der Erwählten ging, desto besser würde es dem Land und seinen Bewohnern gehen. Die Freuden und Wonnen dieses Wesens würden als Segen auf das ganze Königreich übergehen und den Kreislauf aus Überfluss und Wertschätzung für die Geschenke der Natur an die Menschen von vorne beginnen.
Es gab viele verschiedene Arten dieser uralten und hochverehrten Wesen. Jede Spezies stellte eine Mischung aus menschlichem Körper und tierischen Anteilen dar. Ein unglaublich anzuschauender, wunderschöner und zuweilen auch ehrfurchtgebietender Anblick. Diese Wesen vereinten das Wissen und den Intellekt von Menschen mit der Kraft, Geschwindigkeit und den einzigartigen Talenten des Tieres mit denen sie verschmolzen war. Nicht nur symbolisch, sondern auch optisch stellten sie damit ein Bindeglied zwischen den Menschen und der Natur dar mit welcher sie versuchten in einem harmonischen Einklang zu leben.
In den meisten Königreichen des Kontinents, welche alle mehr oder weniger demselben Glauben an den Segen des Landes folgten, hatte sich nur je ein einziger Stamm dieser Mischwesen angesiedelt und war seitdem mit den Traditionen und Gebräuchen des dortigen Volkes eng verbunden. Es gab die verschiedensten Arten von Hybriden, um ein Wort zu verwenden welches dem Zauber und der Anmut dieser magischen Geschöpfe nicht einmal ansatzweise gerecht wurde. Sie waren ein Geschenk an diese Welt. Geheimnisvoll in vielen Aspekten und ein Zeichen höherer macht welches von den Menschen verehrt wurde. Eine Huldigung, die nie enden würde, wo doch jeder einzelne die direkten Effekte spürte, wenn sich so hingebungsvoll und umfassend um die Erwählte und den Stamm, aus welchem sie kam, gekümmert wurde. Der Segen des Landes war allgegenwärtig und wurde mit jedem Tag stärker in welchem das auserkorene Weibchen umsorgt und verwöhnt wurde, von morgens bis abends und solange sie lebte. Volle Bäuche und ein ruhiges, friedliches Leben waren der beste Anreiz alte Traditionen und Sitten beizubehalten und an die kommenden Generationen weiterzuvermitteln.
Gerne zahlten die Bürger ihre Abgaben und Steuern, um dem Herrscher ihres Landes zu ermöglichen gut für ihre ansässigen Gruppen von Mischwesen zu sorgen, denn es fiel stehts auch genug für das eigenen Volk ab. Niemand musste Not leiden und keiner kannte Kummer oder große Sorgen, denn solange die Auserwählten ein jedes Mal, wenn die Priester eine neue Verkörperung des fruchtbaren Landes ausfindig machten, gepriesen und angebetet wurden, würde der Segen, den sie spendeten für alles sorgen was nötig war. Es war ein Einfaches aber ein gutes Leben und alle fügten sich in ihre Rollen, wenn es darum ging ihren Beitrag zu erbringen, um die Erwählte zufrieden zu stellen. Viele erfüllte der Dienst an dieser Sache sogar mit größter Freude und gab ihrem Dasein einen Sinn, sodass sie gar ihr ganzes Leben dem Segen des Landes verschrieben…
Das Reich und die Ritterin
Die Hauptstadt des südlichen Königreiches Karion stellte die große und imposante Siedlung Merograd dar. Ein blühender Ort von einer Festungsmauer und Wehranlagen geschützt und von unzähligen kleineren, stetig näher an die Mauern heranwachsenden Dörfern und Höfen umgeben. Mit dem Meer im Rücken profitierte die Stadt auch enorm vom Handel zur See und von der Fischerei, während die üppigen Felder, Plantagen, Wälder und Bauernhöfe ein Überangebot an Nahrung und Rohstoffen bereitstellten.
In dem letzten Licht des Tages arbeitete sich eine berittene Kolonne auf der Hauptstraße entlang in Richtung des großen Haupttores von Merograd. Bauern und Bewohner lugten aus den Fenstern und Türen ihrer Häuser und einige neugierige Kinder drängten sich an den Rand der Straße, um in der aufziehenden Dunkelheit noch einen letzten Blick auf das seltene Schauspiel erhaschen zu können.
Schwer gepanzerte Reiter mit voller Montur, Waffen und Marschgepäck galoppierten an den Schaulustigen vorbei durch den noch warmen Sommerabend. Einige von ihnen trugen die Banner von Karion an langen Lanzen in die Höhe gestreckt. Ein schwarzer Zentaur auf grünem Grund.
Trotz der Banner und der unverkennbaren Zeichen und Siegel auf ihren Rüstungen wurde das Tor von der Stadtwache nicht geöffnet als die Pferde des gerüsteten Trupps in einer Staubwolke zum Stehen kamen. Selbst in diesen friedlichen Zeiten konnte man des Nachts nie vorsichtig genug sein.
Der Reiter an der Spitze der Kolonne welcher die meisten in seinem Gefolge noch um einziges überragte trabte mit seinem Ross langsam näher an das heruntergelassene Gatter des Stadttores heran. Auf der voluminösen Brustplatte prangte das Symbol des Zentauren sowie die Krone von Karion. Ein gewaltiges Schwert auf seinem Rücken so wie ein zweites an der Hüfte sowie der Rest der prunkvollen und ehrfurchtgebietenden Rüstung erzeugte einen höchst einschüchternden Anblick.
Ungeduldig ließ der Reiter sein kräftiges Schlachtross vor dem Tor auf und ab traben. Das Visier seines Helms war auf die Zinnen u8nd Wachen über ihm gerichtet.
Mit einem mechanischen Kreischen und dem lauten Klirren schwerer Eisenketten auf Zahnrädern hob sich das Gitter schließlich langsam an.
Ein untersetzter Mann in schlechtsitzender Rüstung und verknittertem Waffenrock rannte aus dem Torhaus heraus und stieß sich beinahe den kahlen Kopf an den sich noch hebenden Zinken des Gatters.
Atemlos hastete er auf den Führer der Reiterkolonne zu.
„Kommandant Ashheart…wir haben euch nicht mehr zu so später Stunde erwartet…sonst hätten wir uns auf eure Ankunft vorbereitet. Wir dachten nicht dass ihr es so schnell…“
Die atemlosen Entschuldigungsversuche des Hauptmannes der Wache wurden abgeschnitten als der Kommandant seinem gewaltigen Schlachtross die Sporen gab und an dem überrumpelten Soldaten vorbeidonnerte. Knallend wechselten die Hufe des Pferdes von staubiger Landstraße auf gepflasterten Weg. Der Schwarze Mantel des Kommandanten wirbelte dabei um seine massive, glänzende Rüstung herum. Kurz danach setzte sich das Gefolge ebenfalls in Bewegung und preschte durch das offene Tor, die Straßen der Stadt entlang und auf das Schloss des Königs dessen Türme sich gut sichtbar über die Dächer der gewöhnlichen Häuser erhob.
Nur Minuten später hatte der hochgewachsene Kommandant Einlass in das Schloss erhalten, während sein Ross und sein Gefolge aus treuen Geschworenen der Wächter, davor warteten. Die Organisation, welcher die schwer bewaffneten und gerüsteten Krieger angehörten, war der Orden, welcher dazu gegründet wurde, die Priesterschafft sowie den Stamm der Wesen welche Karion ihr Zuhause nannten zu beschützen. Die Geschöpfe welche tief verwurzelt mit der Natur in den Wäldern um den größten Tempel dieses Königreiches hausten, waren Zentauren.
Stolz, würdevoll und von animalischer Schönheit und Grazie durchstreiften sie die weiten Ebenen. Mit menschlichen Oberkörpern aber mit den kräftigen Läufen und prächtigen Rümpfen von Pferden ausgestattet waren sie ein faszinierender Anblick.
Um die Zentauren und damit den immerwährenden Segen für das Land zu beschützen wurde der Orden der Wächter gegründet, welcher dieser Tage in einer Festung nur wenige Tagesreisen von Merograd entfernt, residierten.
Schwer halten die Schritte von Ashhearts gepanzerten Stiefeln durch die mit Fackeln erhellten Gänge des Schlosses. Der schwarze Umhang und dar ebenfalls massiv gepanzerte Waffenrock wehten bei dem schnellen Gang um die beeindruckende Gestallt des Kommandanten herum. Klirrend rieben die dicken mit Dornen versehenen Panzerplatten der Schultern aneinander.
Der Thronsaal des derzeit herrschenden Königs Orkon, welcher vom Volk geliebt und geschätzt wurde, lag fast gänzlich im Dunkeln und war bis auf einige wenige Putzkräfte leer. Ashheart wunderte dies nicht zu so später Stunde und darum war das Arbeitszimmer des Herrschers das Ziel des Kommandanten. Zweifellos hatte man Orkos bereits von der Ankunft der Wächter informiert. Soldaten und bedienstete erstarrten vor Ashheart und verbeugten sich hastig in den Gängen und Räumen, wenn der Kommandant zügig vorbeimarschierte.
Schließlich kam die schwer gerüstete Gestalt mit wallendem Umhang vor dem Arbeitszimmer des Königs an in welchem bereits zahlreiche Male heikle Themen und dringliche Angelegenheiten zwischen Wächtern und den Adligen und herrschenden des Landes besprochen worden waren.
Mit gesengten Häuptern öffneten die beiden Leibwachen die schwere Eichentür zu den privaten Arbeitsräumen des Königs und traten rasch zu den Seiten als die gepanzerte Gestalt ohne ein Wort zu verlieren an ihnen vorbeischritt.
Der Raum war geräumig und voller Bücherregale und einem großen, bronzenen Globus in einem Eisengestell in der Mitte. Etliche Tische gefüllt mit alten Schriftrollen und heruntergebrannten Kerzenstummeln nahmen den übrigen Platz ein. Hinter dem größten der Tische, auf einem gemütlichen Stuhl mit hoher Lehne saß König Orkon und blickte geduldig und entspannt zu Ashheart herüber. In seiner mit Ringen versehenen Hand befand sich ein Pokal mit Wein, den er langsam schwenkte. Seine Haare waren grau und kurz gehalten und unter seinem goldbestickten Gewand wölbte sich ein kleiner Wanst.
Hinter Ashheart schlossen die Wachen wieder die Tür. Der Kommandant sank klappernd auf ein Knie herab und senkte das Haupt vor dem König von Karion.
„Nun steht schon auf. Ihr gabt bisher einen Dreck auf das Protokoll am Hof und ihr müsst zu so später Stunde nicht damit beginnen.“, sagte Orkon und machte mit der freien Hand eine wegwerfende Handbewegung, bevor er einen Schluck Wein nahm.
Ashheart erhob sich wieder.
„Nun kommt endlich näher und nehmt dieses Ding vom Kopf, wir haben etwas Wichtiges zu besprechen.“, drängte Orkon und richtete sich ein wenig in seinem Stuhl auf. „Lasst den ganzen Eisenschrott da liegen und setzt euch zu mir.“, fügte er hinzu und ein Lächeln erhellte seine Mine. Ashheart hatte schon immer einen ganz besonderen Platz an Orkons Seite gehabt und genoss dessen Vertrauen wie niemand sonst am Hof.
Beide Schwerter landeten samt Scheiden und Gurten auf einem leeren Tisch. Wahrlich prächtige Kriegswerkzeuge von oberster Güte. Dann zog der Kommandant seine Panzerhandschuhe aus und schlanke, lange und sehr feine Finger von dunkelbrauner Hautfarbe kamen zum Vorschein.
Dann wurde schließlich der Helm abgenommen und eine Kaskade aus braunen Locken ergoss sich über die silbernen Panzerplatten. Unter dem Visier kam ein wunderschönes, weibliches Gesicht mit ernsten, smaragdgrünen Augen und sanft geschnittenen Zügen zum Vorschein.
Orkos Lächeln wurde noch etwas breiter und wärmer. „Thalia, es tut gut euch endlich wieder zu sehen. Wie war euer Ritt. Ihr müsst die Pferde ja getrieben haben wie die Teufel, meine Gute.“
Thalia Ashheart, Kommandantin der Wächter, Priesterin des Segens des Landes und geschworene Ritterin von Karion stellte ihren Helm auf dem Schreibtisch des Königs ab und fuhr sich mit den Händen durch die üppigen Locken, welche ihr hübsches Gesicht umrahmten.
„Der Ritt war hart, aber immerhin geht es hier um das Wohl des Reiches.“, sagte Thalia und nahm vor dem Schreibtisch Platz.
Die großgewachsene Frau war als Kind aus einem noch weiter südlich gelegenen Reich gekommen und hatte sich aus dem absoluten Nichts am Hof von Merograd hochgearbeitet und war schließlich als sie alt genug war den Wächtern beigetreten. Dort hatte ihre Stärke und ihr unbeugsamer Wille sie bis zur Position der Kommandantin aufsteigen lassen.
„Eure Nachricht war höchst dringlich formuliert, darum sind wir Tag und Nacht geritten. Wenn es so wichtig ist, kann es eigentlich nur um eines gehen, eure Gnaden.“
Sie blickte den König mit ihren durchdringenden, grünen Augen an und der ältere Mann nickte mit einem wissenden Lächeln.
„Der Hohepriester hat die nächste Erwählte gefunden. Er ist sich vollkommen sicher, es besteht keinerlei Zweifel.“
Thalia sog scharf die Luft ein. Endlich war die Auserwählte gefunden worden. Nun endlich konnte das sich stetig widerholende, wundervolle Ritual beginnen, in welchem die erwählte Vertreterin der Zentauren Rasse in dieses Schloss ziehen würde, wo ihr sämtliche Genüsse und Annehmlichkeiten, zu welchen ihr Segen das Land befähigt hatte, zuteilwerden würden. Und all das in einer nie dagewesenen Fülle welche jedes Bedürfnis und sämtliche Gelüste der Erwählten in überfließender Menge zu stillen vermochte.
„Ich werde meine Truppe vorbereiten, um die Erwählte aus ihrer Heimat nach Merograd zu eskortieren.“, verkündete Thalia sofort. Es erfüllte sie mit unfassbarem Stolz endlich ihren schwur erfüllen zu können und dem Segen des Landes und den heiligen Zentauren dienen zu dürfen. Diese wunderschönen Geschöpfe welche die Stärke und Anmut von Rössern in ihren Körpern vereinten.
Orkos legte nachdenklich die Fingerkippen aneinander und sah Thalia über seine Hände hinweg an.
„In der Tat, das werdet ihr tun. Allerdings gibt es noch etwas anderes das ich euch mitteilen wollte.“ Der König räusperte sich und fuhr dann fort: „Thalia Ashheart, ihr wurdet zum Beschützer, Begleiter, Diener und Vertraute der Erwählten berufen.“
Thalia klappte der Mund auf und sie stammelte: „Ich..aber ich bin eine Frau…ich war nie für so etwas…“
Orkos hob eine Hand, um sie zum Schweigen zu bringen. Jede Erwählte erhielt einen handverlesenen engsten Vertrauten zur Seite gestellt dessen heilige Pflicht es war für jede Annehmlichkeit und jeden Komfort seines heiligen Schützlings zu sorgen. Nicht selten ergaben sich aus diesen Verhältnissen Liebesbeziehungen und es wurde inoffiziell sogar erwartet das dieser einzigartige Diener seine anvertraute auch in körperlichen und seelischen Belangen versorgte. Dafür wurden die Vertrauten stehts von Priestern und Beamten des Königreiches unter jenen ausgewählt welche am besten zu den Charakteren der Erwählten passten.
„Ihr seid die richtige Wahl dafür, meine Gute, glaubt mir.“, versicherte Orkos. „Von der Erwählten Dame der Zentauren und deren Priestern wurde explizit eine geeignete Frau für diese Rolle angefordert. Eine Frau welche…die Vorlieben teilt, wie ihr es tut, Thalia.“
Die Brünette errötete sichtlich und schluckte. Es war ein offenes Geheimnis, das sie Frauen mochte. Dies war zwar nichts Verbotenes im Königreich und im Grunde nicht einmal etwas Verwerfliches aber doch etwas das die hochgewachsene Frau doch gern nicht an die große Glocke hing.
„Wer…wer ist denn die Auserwählte, eure Gnaden?“, fragte sie, nachdem sie einmal geschluckt hatte. Ihre Wangen brannten immer noch.
„Der jüngste Spross des Herrschergeschlechts der Zentauren: Prinzessin Savierra.“
Die Prinzessin und Auserwählte
Bereits am frühen Morgen des nächsten Tages hatte sich eine große Gesellschaft im Hof des Schlosses versammelt. Die Reiter der Wächter mit Thalia an deren Spitze bildeten den Kern der Truppe. Zahlreiche weitere Soldaten, Bedienstete sowie einige Adlige und Beamte des Reiches würden die Krieger begleiten. Dazu kamen noch ganze Wagenladungen an Proviant und kulinarischer Güter aller Art, welche beim Festakt im Tempel der Zentauren aufgetischt werden würden.
Thalia hatte für die bevorstehende Reise auf ihren Helm verzichtet. Ihre scharfen, grünen Augen überblickten von ihrem treuen Ross aus der gesamten Truppe, die sich laut in dem Hof drängte. Letzte Vorbereitungen wurden abgeschlossen und dann machten sie sich auf den Weg.
In ganz Merograd läuteten die Glocken und die Bürger grüßten und jubelten den Reitern zu. An diesem morgen war dem Volk von der frohen Botschaft berichtet worden das endlich die neue Auserwählte gefunden worden war. Die Delegation, welche nun durch die Straßen der Stadt ritt, würde Prinzessin Savierra in ihre Obhut nehmen. Dann würde Thalia Ashheart offiziell zur vertrauten der Auserwählten ernannt werden. Danach würde sich die ganze Gruppe auf den Rückweg machen, um Savierra hier in Merograd einzuquartieren.
Die Reise zum Gebiet der Zentauren dauerte einige Tage aber die Reise verlief ohne besondere Zwischenfälle oder Auffälligkeiten. Den ganzen Weg über hatte sich Thalia Gedanken über ihre bevorstehende Aufgabe gemacht. Sie erfüllte eine Nervosität und Unsicherheit, welche die starke Frau bisher nie gekannt hatte. Thalia war eine herausragende Kriegerin aber mehr auch nicht. Nie hätte sie sich träumen lassen einmal mehr als eine bloße Beschützerin zu sein. Sie würde der Partner, der wichtigste Vertraute und engste Diener der Auserwählten werden. Eben diese war zu allem Überfluss auch noch die Prinzessin des hiesigen Zentauren Stammes. Savierras geradezu heiliger Wert war in Thalias Augen gar nicht mehr zu bemessen und ausgerechnet sie würde für solch ein mystisches Wesen, solch eine Vertreterin dieser verehrten Spezies, die noch dazu von royalem Geschlecht war, sorgen müssen.
Zweifel hatten die ganze Reise über an der sonst so standfesten Kriegerin genagt. Schließlich hatte die ganze Gruppe die weiten Ebenen der Zentauren überquert, welche diese mit ihren mächtigen Körpern durchstreiften. Weites, ebenes Land welches an einem riesigen, von Menschen weitestgehend unberührten Wald endete, in dem die Pferdemenschen lebten. Dieser Wald markierte auch den östlichsten Teil des Königreiches von Karion und die Grenze zum nächstgelegenen Reich.
Vor dem Wald lag der gewaltige Tempel des Segens, welcher von den Priestern beider Spezies bewohnt wurde. Um das monumentale Gebäude mit etlichen verzierten Säulen und einer großen Kuppel als Dach hatte sich im Laufe der Zeit eine kleine Siedlung gebildet in dem Menschen lebten welche die Priester mit Ressourcen, Nahrung und Arbeitskraft versorgten.
Thalias ganze Gruppe wurde bereits von einem Empfangskomitee vor den geöffneten, gewaltigen Holztoren des alten, aber imposanten Tempels erwartet. Sie gebot ihren Reitern und sämtlichen Gespannen und Wagen mit Passagieren und Gütern stehenzubleiben. Sie war die versprochene Gefährtin der Auserwählten und sie würde als allererste das Wort an diese und die Priester richten.
Langsam ließ sie ihr treues Ross in Richtung des Tempels traben. Dort wartete eine Formation Wächter in voller Rüstung und etliche Priester in geschmückten, aufwändig gefertigten Roben. Banner von Karion wehten an Stangen entlang des Weges zum Tempeleingang und entzündete Feuerschalen säumten den Weg.
Als sie es für angebracht hielt Thalia an und stieg von ihrem Pferd ab. Den Rest des Weges, welcher von Priestern mit Weihrauch und reglos dastehenden Kriegern ihres eigenen Ordens gesäumt war, schritt sie zu Fuß entlang.
Vor der großen Steintreppe, welche zu dem geöffneten Tor des Tempels hinaufführte, stand der Hohepriester in glänzender Robe und mit Schmuck an den Armen und auf dem Kopf. Einige seiner Bediensteten und Akolythen hielten weite Vorhänge hinter ihm in die Höhe und schwenkten ebenfalls Gefäße mit Weihrauch.
In respektvollem Abstand zu dem Hohepriester senkte sich Thalia auf ein Knie herab. Ihr Gesicht brannte vor Aufregung und sie fühlte sich aufgeregter als vor jedem Kampf, den sie je in ihrem Leben ausgetragen hatte. Die große Frau fasste in dieser Position auf ihren Rücken und zog das gewaltige mit Runen verzierte Ordensschwert aus seiner Scheide. Dann neigte sie ihr Haupt und steckte die Waffe vor sich in den weichen Boden.
„Ich, Thalia Ashheart, Kommandantin der Wächter und versprochene Gefährtin der Erwählten bin dem Ruf des Segens des Landes gefolgt, um mein Schicksal und meine Pflicht zu erfüllen.“, sprach sie und legte so viel Würde und kraft wie sie konnte in diese Worte.
Niemand sagte ein Wort, alle blickten sie an, oder zumindest glaubte Thalia das in diesem Moment.
Schließlich sah sich der Hohepriester um, blickte dann wieder zu Thalia und hob dann seine Arme. Mit einer ausschweifenden Geste trat er danach zur Seite und seine Leute zogen die aufgespannten Vorhänge hinter ihm zur Seite.
Thalia stockte der Atem und die Welt um sie herum verschwamm vollends. Alles wurde ausgeblendet bis auf den Anblick der sich nun direkt vor ihr bot. Was sie sah, erreicht nicht nur ihren Verstand, sondern drang tief in ihr Herz ein und sie fühlte das dies tatsächlich ihre Bestimmung war und nicht bloß Worte eines Schwurs, der nur so viel Bedeutung hatte, wie sie ihm selbst beimaß.
Ein Wesen trat zwischen den Vorhängen hervor, ein weiblicher Zentauer, eine Frau mit dem Oberkörper eines Menschen, welcher ab ihrer Hüfte in den Körper eines Pferdes überging. Doch dies war nur die nüchterne Beschreibung einer Tatsache, welche das bloße Auge erblickte. Thalia war hin und weg, geradezu überwältigt von dieser fast surrealen Schönheit, welche Prinzessin Savierra besaß und auch ausstrahlte.
Gemächlich trabte die Pferdefrau auf die knieende Thalia zu. Savierras Haut war sehr hell, beinahe blass aber makellos schön. Blondes Haar, das über ihren ganzen Rücken wallte, wurde von zahlreichen Spangen und Schmuckstücken verziert. Ein wundervolles Diadem saß auf ihrer Stirn. Darunter blickten blaue, mandelförmige Augen etwas schüchtern, aber auch neugierig und erregt zu Thalia. Das Gesicht der Prinzessin war bildschön mit perfekten Zügen und weichen Backen und vollen Lippen. Das Fell ihres Pferdekörpers war schneeweis und ebenso makellos. Ihre Beine waren wohlgeformt und wirkten weicher und etwas fülliger als Thalia es bei gewöhnlichen Pferden kannte. Ein langer Schweif blonden Haares wedelte aufgeregt an Savierras Hinterteil hin und her. Sowohl ihr Ober- als auch Unterkörper waren mit einem weißen Gewand bedeckt, welches mit goldenen Elementen und Edelsteinen geschmückt war.
Nun war die Pferdefrau nur noch wenige Schritte von Thalia entfernt und die knieende Kriegerin versuchte voller Bewunderung sämtliche Eindrücke dieses fantastischen Wesens in sich aufzunehmen. Aus dieser Entfernung erkannte die dunkle Frau nun auch Details, welche ihr Herz noch höherschlagen ließen.
Savierra hatte tatsächlich ein ganz dezentes kleines Doppelkinn. Dazu sehr schmale Schultern unter dem Gewand aber dafür recht speckige Oberarme. Weich und dick wabbelte es leicht an ihren Armen, während sie ging. An ihrer Brust wurde das Gewand von einem paar enormer Brüste gespannt. Gewaltige bei jedem Schritt leicht auf und ab schwappende Titten welche mit allergrößter Mühe in den teuren, weißen Stoff gequetscht worden waren. Diese Fettsäcke waren größer als Wassermelonen aber hatte eine beachtliche Festigkeit und hingen nicht herab, obwohl sie wie wild bei jeder Bewegung schwabbelten. Thalia glaubte sogar winzige Andeutungen von Savierras Nippel erkennen zu können, so überstrapaziert war der Stoff. Unter den massiven, wunderschönen Titten wölbte sich ein dezenter Bauch hervor welcher ebenfalls das Gewand dermaßen spannte das die einzelnen Rollen, in die er sich aufteilte, zu erkenne waren. Deutlich schoben sich auch überall sonst süße, kleine Speckrollen heraus und pressten sich gegen das arme Gewand welches sein bestes tat, um die leicht mollige Prinzessin zu verhüllen. Sie war wirklich die Verkörperung des üppigen und reichen Landes. Eine Göttin von Fruchtbarkeit und Wohlstand und die Zukunft würde sie diesem Idealbild einer Erwählten noch viel schneller entgegentreiben.
Schließlich stand die Erwählte vor ihrer knieenden Beschützerin und senkte sich dann ebenfalls langsam auf ihre Vorderbeine herab, um mit Thalia auf einer Höhe zu sein.
Mit schüchternem Lächeln blickten ihre kornblumenblauen Augen in Thalias grüne. Die niedlichen, pummeligen Hände hatte Savierra bieder vor dem Bauch gefaltet, welcher das Gewand bedrohlich spannte.
„Ich freue mich euch zu treffen Thalia Ashheart. Mein Name ist Savierra, Prinzessin meines Stammes und Erwählte, um den Segen des Landes zu spenden. Ich nehme euren Schwur und eure Partnerschaft an.“