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Der Segen des Landes 2 (Commission)

(Dies ist eine Fantasy Weight Gain Story mit einem weiblichen Zentauren und anderen Monster Girls. XWG, Stuffing, Lesbians)

Der Segen des Landes

 

Kapitel 2: Das vorbestimmte Paar

 

Nach der ursprünglichen Zeremonie, welche die Verbindung zwischen der Erwählten und ihrem Partner oder in Savierras Fall Partnerin besiegelt hatte, war nicht mehr viel geschehen. Das große Fest, welches diesen Akt zelebrieren würde, fand erst am Abend statt. Während die Priester und Diener des Tempels alles schmückten und vorbereiteten, erreichten immer mehr Bürger aus umliegenden Siedlungen den heiligen Ort, um an der bevorstehenden Feier teilzunehmen. Dafür brachten sie unglaubliche Mengen an Essen mit. Zahllose Säcke Mehl aus denen Brot gebacken werden sollte, Körbe voller Obst und Gemüse. Käse, Fleisch, Fisch aller Sorten in einer nicht mehr zu überschauenden Menge.

In der Mitte des Platzes vor dem Tempel wurde ein riesiges Feuer geschürt und etliche Grillroste an Ketten aufgestellt. Um diese Stelle herum wurden Öfen aus Ziegeln errichtet und angeheizt während an zahllosen Tischen Männer, Frauen und Kinder mischten, schnitten, schälten und noch vieles mehr. Endlose Teller mit Süßspeisen wie Pudding und Kuchen wurden an langen Tafeln, die man im freien aufgestellt hatte, gestapelt. Es gab alles an köstlichem Essen, was man sich nur vorstellen konnte. In dem ganzen Lager vor dem Tempel türmten sich die Vorräte während neben der Hauptarbeit an der zentralen Feuerstelle überall Töpfe und Kessel in welchen die Bürger noch weitere Suppen, Schmorgerichte und Eintöpfe kreierten, meist nach den Familienrezepten ihrer Dörfer.

Auch Thalias Gefolge half kräftig bei der Vorbereitung mit, teilte ihre mitgebrachten Vorräte mit den Helfern und unzähligen Köchen des Lagers und sorgte hauptsächlich dafür das genug Tische, Stühle und Zelte vorhanden waren.

Mit einem krachen schlug Thalia die Axt in den Baumstumpf, auf welchem sie die vergangene Stunde Feuerholz gehackt hatte. Mit dem Handrücken wischte sich die große, dunkelhäutige Frau den Schweiß von der Stirn und blickte von dem inzwischen stark geschrumpften Stapel Baumstämmen zu dem frischen Berg Holzscheite den sie gerade produziert hatte. Die Sonne schien auf sie herab und wärmte sie angenehm, aber dazu wehte ein erfrischender Wind, ein absolut perfekter Tag für diesen Anlass. Thalia ließ die Axt in dem Stumpf stecken und setzte sich dann auf eben diesen. Mit einer Kopfbewegung wischte sie sich das schweißnasse Haar, welches ihr voluminös bis zum Rücken reichte aus dem Gesicht. Dann nahm sie einen Schluck Wasser aus dem Trinkschlauch, welchen sie mitgenommen hatte. Die kräftige, schöne Wächterin war sich nie zu schade für harte Arbeit wie sie das gemeine Volk oder Bedienstete verrichteten. Viel mehr hätte sie es gekränkt nur Befehle zu erteilen und dann alle anderen um sie herum für dieses wundervolle Fest schuften zu sehen.

Für das Holzhacken hatte sich die Kommandantin ihrer Rüstung entledigt und hatte nur in Stiefeln, einer Lederhose, sowie einem weiten Leinenhemd gearbeitet. Durch den Schweiß klebte das Oberteil an den sehr üppigen Brüsten, welche sich nach der zurückliegenden Anstrengung rasch mit jedem von Thalias Atemzügen hoben und senkten.

Große Brüste, dachte Thalia, als sie trank und gedankenverloren zu den Arbeiten und Vorbereitungen, welche um sie herum voranschritten, blickte. Ihre Brüste waren wunderschön, weich und straff in der Größe von kleinen Melonen, aber sie waren nichts gegen…ihre. Seit sie knieend den ersten Blick auf Savierra hatte werfen können, war die Zentaurendame der starken Menschenfrau nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ohne Unterbrechung hatte Thalia ihr herrliches Antlitz, ihre riesigen, schwer hängenden Titten und den fetten Bauch, welche beide des teuren Gewands zum Zerreißen spannten, vor ihrem inneren Auge gesehen. Die Kommandantin hatte geradezu in dem Gefühl geschwelgt, das der Anblick Savierras bei ihr ausgelöst hatte, während sie einen Holzklotz nach dem anderen mit der Axt gespalten hatte.

Wie alles an der Pferdefrau gewackelt und gewogt hatte, wie wunderschön sich die Ansätze eines fetten Körpers zeigten, der mit Hingabe all das Essen, welches der Erwählten zugeführt wurde in wunderschönes Fett verwandelte.
„Kommandantin Ashheart!“, drang es für Thalias Verständnis unnötig laut an ihr Ohr. Verstimmt, da sie aus ihren Gedanken an das wunderhübsch und erregend eng verpackte Fett Savierras gerissen wurde, wandte sich die große Frau auf ihrem Baumstumpf um. Ein Priester des Tempels stand gebeugt vor ihr. Sein rotes und purpurnes Gewand wallte um ihn herum.

„Verzeiht, aber ihr schient in Gedanken zu sein und habt mich scheinbar nicht vernommen, Kommandantin.“

Für einen Moment driftete Thalias Blick noch einmal in die Ferne und sie sah Savierras weiches, helles, makelloses Gesicht schüchtern lächelnd vor sich. Die Miene der Kommandantin wurde wieder etwas weicher. Dann richteten sich ihre grünen Augen auf den Priester.
„Alles in Ordnung. Verzeiht, ich habe euch tatsächlich nicht vernommen. Was gibt es?“

„Die Erwählte bat darum euch vor dem großen Fest noch einmal in ihren Gemächern sehen zu dürfen.“

Völlig automatisch, ohne dass sie es bewusst gewollt hätte, sprang Thalia von dem Baumstumpf auf. Ihre vollen Brüste wogten üppig bei der Bewegung. Ashhearts Wangen röteten sich und sie räusperte sich kurz. Diese Gefühle in ihr waren so ungewohnt für sie. Nicht einmal in der härtesten Schlacht hatte das Herz der Kommandantin so schnell geschlagen, wie jetzt, aber es fühlte sich nicht schlecht an. Sie war aufgeregt und nervös, was sie irritierte, aber sie war auch…

Ein Thalia bislang unbekanntes Kribbeln erfüllte ihren Bauch unter den trainierten Muskeln.

„Vielen Dank. Ich werde mich kurz frisch machen und mich dann sofort zu der Prinzessin begeben.“, antwortete Thalia so würdevoll wie möglich wobei sie versuchte ihre fast schon kindliche Freude und Aufregung etwas zu unterdrücken. Der Priester verneigte sich erneut und ging dann fort in Richtung des Tempels, vorbei an den unzähligen kochenden und arbeitenden Menschen.
Thalia atmete tief durch, um ihre Aufregung zu bekämpfen und bemerkte gar nicht wie ein breites Grinsen ihre sonst immer strenge und würdevolle Miene erhellte.

 

Nachdem sie sich mit kaltem Quellwasser aus der Schale in ihrem Zelt gewaschen hatte, blickte Thalia in das Stück polierte Metall welches als Spiegel an dem mittleren Pfosten ihrer Unterkunft hing. Sie fuhr sich mit den Händen durch die nassen, wilden Haare und strich sie sich aus dem Gesicht. Kühl klatschte es auf ihren muskulösen Rücken und Wassertropfen liefen langsam hinab in Richtung ihres Steißbeins. Thalia hatte ihr verschwitztes Oberteil ausgezogen und stand nun mit entblößtem Oberkörper in ihrem Zelt. Der Spiegel zeigte ihre makellos schönen Züge mit strahlenden, grünen Augen. Beachtliche Muskeln spannten sich unter den breiten Schultern und den Armen der Kommandantin. Straff und feste aber auch unglaublich weich und bei jeder Bewegung leicht wogend und wackelnd stand das paar großer, herrlicher Brüste von ihrem kräftigen Oberkörper ab. Auch über den üppigen Busen rollten Wassertropen und glitzerten im Schein der Öllampe, welche von einem anderen Pfahl dem Zelt baumelte. Zusammen mit der zarten, seidenweichen Haut, welche allerdings an manchen Stellen von alten Kampfnarben gezeichnet war, verliehen Thalia ihre enormen Brüste eine unglaubliche Weiblichkeit. Gemeinsam mit ihrer Größe und den kräftigen Muskeln stellte sie einen zugleich verführerischen und einschüchternden Anblick dar.

Thalia nahm sich ein Leinentuch und begann ihren nackten Oberkörper und die langen, braunen Haare abzutrocknen. Dabei drifteten die Gedanken der Kommandantin wieder in Richtung der Zentaurenprinzessin, welche sie gleich wiedertreffen würde. Unwillkürlich begann die große Frau zu lächeln, während sie mit dem Tuch ihre großen, weichen Brüste abrieb. Sie dachte dabei an den ersten Anblick von Savierra den sie vor den Stufen des Tempels bekommen hatte und welcher sich für immer in ihr Gedächtnis eingebrannt hatte. Diese Schönheit und Eleganz, diese makellose Schönheit und die animalische Grazie einer Stute welche die Prinzessin darstellte. Sie war ein gesegnetes Wesen dessen Schönheit und Reinheit für Menschen gar nicht wirklich greifbar war. Wie konnte die Kommandantin, die bereits vor Jahren entschieden hatte, ihr Leben gänzlich in den Dienst von Karion und dem Orden des Segens des Landes zu stellen, das unermessliche Glück haben zum Gefährten einer Auserwählten bestimmt zu werden. Niemals war es Thalias Intention gewesen einmal in eine solche Position zu kommen. Ihre Ambitionen waren stehts gewesen sich im Kampf zu verbessern, aufopferungsvoll und selbstlos zu trainieren, ihr männlich dominiertes Umfeld in allem zu übertreffen. Thalia war eine geborene Kämpferin deren Opferbereitschaft und deren Wille quasi keine Grenzen kannten. Darum war Thalias Ziel immer gewesen mit den ihr gegebenen Talenten den Orden und das Volk der Pferdemenschen das in Karion lebte zu beschützen. Wenn die Kommandantin ehrlich zu sich war, hatte sie Angst davor, ob sie der Prinzessin und Erwählten gerecht werden konnte. Sie war eine herausragende Kriegerin, aber auch wenn sie damals die Weihe wie alle Mitglieder des Ordens erhalten hatte, eine miserable Priesterin. Außerdem hatte sie sich nie zuvor um irgendjemanden kümmern müssen als sich selbst und nun erwartete man von ihr das sie sich um ein so heiliges, wunderschönes Geschöpf wie Savierra kümmern sollte. Allerdings hatte die Erwählte aus irgendeinem Grund Thalia ausgesucht, um ihre Gefährtin zu werden. Was konnte der Grund dafür sein? Bis zur Zeremonie am Tempeleingang hatten sich beide nicht gekannt, ja noch nicht einmal getroffen. Was hatte Savierra dazu bewogen ausgerechnet Thalia zu bestimmen. Es gab unzählige Diener und Priester des Ordens und dieses Tempels, welche ihr Leben lang darauf vorbereitet wurden möglicherweise eines Tages eine Erwählte dabei begleiten und unterstützen zu dürfen, wie diese die Früchte und Erträge des Landes, mit welchem sie verbunden war in sich aufzunehmen.

Während sie das nasse Tuch zur Seite warf und mit mehreren Bändern ihr langes Haar bändigte, dachte Thalia daran, wie Savierra sie begrüßt und den Schwur der Kommandantin angenommen hatte. Das schüchterne Lächeln der wunderschönen Prinzessin, das elegante, aber enge Outfit das die Zentaurin getragen hatte. Wie der Stoff über allen Fettpolstern gespannt hatte und die massigen Brüste gegen jede Naht gepresst hatten, so feste, dass bereits die Brustwarzen durchschienen. Plötzlich erschauerte Thalia und fuhr sich an ihre eigenen, nicht gerade kleinen Brüste. Eine unerwartete Hitze stieg der Kommandantin ins Gesicht, während sie zwischen ihren Fingern spürte, wie ihre Nippel hart wurden. Ein wohliges Kribbeln breitete sich in ihrem Schritt aus. Schwer atmend schüttelte Thalia den Kopf, doch die Bilder von Savierra in ihrem viel zu engen Gewand, aus dem sie beinahe herausplatzte, mit ihrem Pferdeunterkörper, der von sanftem Fell bedeckt war, den vier kräftigen, eleganten und bereits etwas mit Fett gepolsterten Beine, verschwanden nicht mehr.

Die Kommandantin schluckte und bemühte sich wieder ruhiger zu atmen. Sie musste sich eingestehen das es sie sehr erregte allein an Savierra zu denken. Die wogenden, weichen Formen welche kurz davor waren der Schwerkraft nachzugeben und herrlich zu hängen und zu wabbeln, versetzten sie in Wallung. Thalia biss sich auf die Lippe und versuchte nicht mehr so intensiv daran zu denken. Wie sollte das aber in Zukunft möglich sein, immerhin würde sie die Partnerin der Erwählten werden und fortan stehts in ihrer Nähe sein. Dann kam ihr wieder in den Sinn, was König Orkos zu ihr gesagt hatte als sie sich in seinen Gemächern besprochen hatten. Unter allen die wussten, wer Kommandantin Ashheart war, war bekannt das diese nicht an Männern interessiert war, sondern das eigene Geschlecht bevorzugte. Dies war ein Umstand, welcher zwar von einigen missbilligt wurde, aber in dem grundsätzlich recht fortschrittlichen Königreich Karion dennoch akzeptiert war. Im Orden hatte sich Thalia ohnehin mit ihrer Stärke und ihrem unerschütterlichen Willen bewiesen und jeden der sie angezweifelt hatte verstummen lassen. Ihre Verdienste und ihr Können hatten im gleichen Zug auch alle giftigen Zungen schweigen lassen, welche etwas gegen ihre sexuellen Neigungen hatten. König Orkos hatte zu der Kommandantin gesagt das die Erwählte und die Priesterschaft sie ausgesucht hatten, weil sie eine Frau mit ihren „Vorlieben“ gesucht hatten. Während sie darüber nachdachte, konnte sich Thalia aber glauben das dies der einzige und echte Grund war, warum sie zum Gefährten der Erwählten bestimmt worden war. Was sollte es ändern das Thalia Frauen auf diese Weise mochte. Aber was wäre, wenn Prinzessin Savierra vielleicht selbst…

Mit einem scharfen Atemzug schüttelte Thalia den Kopf und zerstreute ihre Gedanken. Das war Wunschdenken ihres von den kürzlichen Ereignissen und der Schönheit Savierras überarbeiteten Verstandes. Sie hatte schon genug Zeit vertrödelt, was eigentlich überhaupt nicht zu der stehts pflichtbewussten Frau passte. Rasch zog sie sich ein dunkles Oberteil aus gewöhnlichem Stoff an. Eine Gänsehaut kroch über ihren ganzen Körper als die Kleidung über die immer noch erregten Brustwarzen ihrer üppigen, wogenden Titten streifte. Nach wie vor erregten sie Bilder von Savierra in ihrem Kopf, nun noch mehr als zuvor und die Aussicht diese unbeschreibliche Schönheit in wenigen Minuten wieder erblicken zu dürfen…

„Konzentrier dich!“, sagte Thalia laut zu sich selbst und legte leichte, lederne Armschienen mit dem Symbol Karions an. Auf ihren großen Plattenpanzer würde sie hier im Lager und dem Tempel verzichten. Es folgten ihr schwarzer Umhang, welcher mit einer Goldkette auf ihren Schultern gehalten wurde und schließlich ihr Schwert welches sie sich mit einem dicken, verzierten Gürtel um die Hüften schnallte. Das noch um einiges imposantere Zweihandschert des Ordens würde sie fürs erste in dem Zelt lassen. Es war mehr ein zeremoniöser Gegenstand als Thalias Waffe der Wahl. Nichtsdestotrotz gab es so manchen Gegner, der nun unter der Erde verrottete, welcher sich gewünscht hätte keine Bekanntschaft mit dieser prunkvollen Waffe gemacht zu haben.

Ein letzter Blick in den Spiegel und Thalia befand ihren Anblick als genügend für das anstehende Treffen. Für den großen, anstehenden, zeremoniellen Festakt würde sie sich etwas aufwendigeres und dem offiziellen Anlass Angemessenes anziehen müssen. Am liebsten war der Kommandantin die schnörkellose, funktionale Kleidung der Arbeiterschaft oder das Gefühl von Leder und Eisen ihrer Panzerung auf ihrer dunklen Haut. Sie war keine Frau für Prunk, Zeremonien und niemand welcher gefallen an Staatsakten und Traditionen ohne praktischen Nutzen Gefallen fand. Für Savierra und die größte Ehre, welche einem Menschen in diesen Landen und Zeiten überhaupt zuteilwerden könnte, würde Thalia aber gerne eine Ausnahme machen. Schließlich verließ sie ihr Zelt und musste im grellen Sonnenlicht blinzeln. Mit den wunderschönen, grünen Augen überblickte die Kommandantin das riesige Lager und den Tempel, der sich an seinem Ende erhob. Bereits jetzt drangen die schönsten Gerüche von all den Kochstellen und Öfen an ihre Nase. Mit einem Kribbeln, das sie nicht vermeiden konnte, dachte die Kommandantin an Savierras Bäuche, sowohl den menschlichen, welcher leicht gewölbt und speckig gegen den weißen Stoff ihres Gewandes gedrückt hatte als auch der große, schwere und mit zartem Fell bedeckte ihrer Pferdehälfte. Wie schön es sein würde, wenn sich die Prinzessin beim bevorstehenden Festakt richtig vollstopfen würde, wie es von ihr erwartet wurde. Beim Gedanken an die schwellende Kugel, welche die Prinzessin unter ihrem massigen Pferdeleib umhertrug, stieg wieder Hitze in Thalias Gesicht. Sie konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen aber zwang sich schnell wieder den allseits ernsten und stoischen Ausdruck wiederzuerlangen, den alle von ihr gewohnt waren.

Die Kommandantin setzte sich in Bewegung und durchquerte das volle und geschäftige Lager. An jeder Ecke türmten sich Köstlichkeiten aller Art und aus unzähligen Kesseln lockte duftender Dampf. Schweine, Hühner, Rinder, Enten und etliche andere Tiere brutzelten, kochten oder schmorrten in allen erdenklichen Variationen.

Thalia ließ die weitläufige Zeltstadt hinter sich und überquerte den großen Platz vor der Treppe zum Tempel wo bereits unzählige Tische und Bänke für das bevorstehende Festessen aufgebaut wurden. An der größten Tafel war bereits eine Art Baldachin aufgespannt worden, unter dem sich mehrere große Seidenkissen befanden. Zweifellos der für Savierra gedachte Platz. Neben den Kissen stand ein prunkvoller, fast schon thronartiger Stuhl. Immer noch fassungslos über ihr eigenes Glück schüttelte Thalia den Kopf als sie an der Tafle, dem Baldachin und den zahllosen Arbeitern vorbeiging, welche versuchten alles perfekt herzurichten. Dieser Stuhl würde ihr eigner Platz bei der Festlichkeit sein, als Vertraute und Gefährtin der Prinzessin. Dort wurde sie direkt neben Savierra sitzen und ihr zusehen, wie sie ohne Ende köstliches Essen aus allen Ecken des Königreichs verspeisen würde. Vielleicht würde Thalia der Prinzessin bereits die Köstlichkeiten reichen können, sie vielleicht sogar schon selbst…

Knurrend verscheuchte die Kommandantin diese Gedanken mit einem weiteren Kopfschütteln. Sie musste sich verdammt nochmal auf ihre Pflichten konzentrieren. Das Fest würde schon gut werden, solange sie dafür sorgte, das Savierra immer zufrieden und gut versorgt war. Darüber hinaus würde Thalia versuchen keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und einfach schauen, was der Abend bringen würde.

Mit einem knappen Nicken, welches die gerüsteten wachen vor der Treppe zum Tempel Haltung annehmen ließ, passierte die Kommandantin ihre Soldaten und begann den Aufstieg zum Heiligtum.

 

Mit Aufregung und klopfendem Herzen, was in keiner Weise an den vielen Stufen zum Tempeleingang lag, schritt Thalia Ashheart durch die große geöffnete Tür des Heiligtums. Weihrauch und andere Räuchermittel erfüllten die Luft in dem alten Gebäude mit imposanten Säulen und hohen Decken. Ein Priester der scheinbar am Eingang auf sie gewartet hatte nahm die Kommandantin in Empfang.

„Folgt mir bitte, ich geleite euch zu den Gemächern der Erwählten.“

Thalia nickte nur knapp und folgte der gestallt in der Priesterrobe. Sie durchquerten zahlreiche von Fackeln beleuchtete Korridore mit ebenso vielen verschlossen Türen, bis sie schließlich an einer weitaus schönen und aufwändiger gearbeiteten Pforte ankamen. Die polierte Holztür war nicht mit Eisen, sondern mit Silber beschlagen. In dem Metall waren Zentauren in vollem Galopp abgebildet.

Mit einer Verbeugung begann sich der Priester wieder zurückzuziehen.

„Verzeihung Kommandantin, ich wollte euch noch informieren das wir von unseren Glaubensbrüdern in den Bergen Nachricht erhalten haben, dass eine Delegation aus Baraka dem heutigen Fest beiwohnen wird.“

Thalias Kopf schnellte von der Tür weg und ihre grünen Augen fixierten den Priester.

„Was? Warum erfahre ich das erst jetzt?“, fauchte sie.

„Wir haben die Nachricht erst vor wenigen Minuten mit einer Brieftaube erhalten, Kommandantin.“

Baraka war ein direkter Nachbar des Königreiches Karion. In der Vergangenheit hatte es gelegentlich einige Spannungen mit der in den Bergen östlich des Waldes, in welchem die Zentauren lebten, gelegenen Nation gegeben.

Seufzend fuhr sich die Kommandantin durch das Gesicht. Sie würde die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen aber darüber hinaus würde es wohl nicht viel an dem bevorstehenden Fest ändern. Sie blickte wieder zu der Tür zu Savierras Gemächern.
„Nun gut, wie dem auch sei, was soll ich jetzt tun.“

„Ihr seid die Gefährtin und Vertraute der Erwählten. Damit sind dies auch eure Gemächer. Tretet einfach ein. Solltet ihr etwas benötigen, so sucht einen der Priester auf. Wir sind eure ergebenen Diener.“

Mit diesen Worten war der Geistliche hinter der nächsten Ecke verschwunden und Thalia stand vor der verzierten Tür. Die große Frau atmete noch einmal tief durch und klopfte dann kräftig an dem beschlagenen Holz.

„Treten bitte ein.“, kam es von drinnen und Thalia öffnete die Tür.

Sie betrat einen großen Runden Raum mit etlichen Möbeln und Regalen, welche aber hauptsächlich in der Nähe der Wände standen. Zahlreiche sehr große decken und Seidenkissen füllten die Mitte des Raumes aus. Öllampen mit bunten Gläsern spendeten sanftes Licht in verschiedenen Farben. Die Kuppelartige Decke war mit zahlreichen Tüchern und Vorhängen in dunklen Farben verhangen, um die Kälte des nackten Steins zu verdecken.

All die Eindrücke dieser zugegeben schönen Kammer verblassten allerdings neben der Schönheit, die sich auf den Polstern im Zentrum des Raums befand. Thalia wurde gänzlich vom Glanz der Prinzessin in den Bann gezogen welche sich nun leicht ächzend erhob. Die vier Beine welche Savierras schweren Leib trugen hatten zwar noch keine Mühe damit die Pferdefrau hochzustemmen aber dennoch war es ein kleiner Akt für die Prinzessin, ihren augenscheinlich vollgemästeten Körper hochzubekommen. Sie trug nur ein schlichtes weißes Gewand welches anders als die Zeremonienkleidung, die sie bei ihrem ersten Treffen angehabt hatte, den überquellenden Speck etwas weniger einengte. Dennoch zeichneten sich die beiden Fettrollen von Savierras menschlichem Bauch sehr schön ab. Darüber wölbten sich die vollen, fetten Brüste der Pferdefrau. Größer als üppige Wassermelonen wogten und schwappten die fetten Kugeln bei jeder Bewegung der Prinzessin umher wie Säcke voller Pudding. Savierra schien, bis eben gegessen zu haben, worauf das halbvolle Tablett vor dem Kissen, auf welchem sie mit eingeklappten Vorderbeinen gelegen hatte, hindeutete. Dabei war ihr scheinbar ziemlich voller Pferdebauch prall und aufgedunsen zur Seite gequollen, um jetzt im Stehen schwer zwischen Savierras Beine zu hängen. Auf den Tischen, welche die Polster und Kissen umgaben, standen etliche weitere Tablet auf welchen sich nur noch kleine Krümel oder Fett- und Soßenflecken befanden. Zahllose Teller und Schüsseln stapelten sich neben großen leeren Karaffen aus Glas und Krügen aus Ton. Auf einem großen Holzbrett, welches noch durchtränkt von Fleischsaft war, befanden sich noch einige abgenagte Rinderrippenknochen und daneben stand ein fast ganz sauber ausgekratzter Kessel, der wohl Suppe oder Eintopf enthalten hatte. Eine Mischung aus verschiedensten Gerüchen der zahlreichen Speisen erfüllte den Raum.

Thalia sah deutlich das Savierras Bauch zwar noch nicht ungeheuer fett war aber scheinbar ziemlich voll und aufgebläht. Kein Wunder bei dem, was die Pferdefrau alles in sich hineingestopft hatte und dass alleine nur am heutigen Tag. Mehr Essen als eine große Familie an einem Tag hätte verdrücken können. Nichtsdestotrotz befand sich eine hübsche Fettschicht unter dem geschmeidigen, weißen Fell, genau wie auf den wohlgeformten Beinen mit den perfekt gepflegten Hufen. Auch schien der Wanst, den die Prinzessin unter sich hertrug, ziemlich schwer zu sein da sich ihr Pferderücken bereits etwas durchbog und sich kleine Speckrollen darauf zusammenschoben. Erneut verwunderte dies nicht, wenn man die Menge bedachte mit der Savierra sich vollgestopft hatte. Thalia bewunderte, wie die vollgefressene Pferdefrau gemächlich auf sie zutrabte und dabei jedes süße Fettpolster ran ihr wackelte und die massigen, überfüllten Bäuche träge hin und her pendelten. Ein wunderschöner Anblick.

„Ich grüße euch Kommandantin. Jetzt noch einmal ganz persönlich.“, sprach die Prinzessin freundlich und ihre blauen Augen musterten ihre zukünftige Gefährtin. Thalias Blick wanderte ebenfalls auf und ab an der herrlichen Erscheinung vor ihr und ein warmes Lächeln erfüllte ihre Züge, ein Ausdruck, den die sonst grimmige Miene der Kriegerin nicht gewöhnt war. Savierra kicherte verlegen und blickte zu Boden, als sie vor der kräftigen Thalia stand. Die runden, süßen Wangen wurden etwas rot und sie legte die Hände auf ihren leise Gurgelnden Bauch der fett und überfüllt hervorstand. Trotz ihres Pferdekörpers waren beide Frauen fast gleich groß.

„Nennt mich einfach Thalia, bitte.“, hauchte die Kommandantin und verlor sich regelrecht in dem zauberhaften Anblick der Göttin, mit deren wundervollen, langen Haaren welche wie eine Kaskade aus Gold Savierras molligen Körper herabflossen.

„Sehr, sehr gerne. Nennt mich bitte Savierra…oder auch gern Savie, wie meine Familie.“

Thalia strahlte jetzt geradezu und nickte. Der ganze Körper der Kommandantin schien zu kribbeln.

„Wir sollten uns etwas besser kennenlernen, jetzt da unsere Schicksale verknüpft sind.“

Savie wies auf die Kissen in der Mitte des Raumes.

„Außerdem verhungere ich.“, fügte sie lachend hinzu und rieb ihren unter dem weißen Gewand vorstehenden, menschlichen Bauch. Nur allzu gerne nahm Thalia diese Einladung an und begab sich mit Savie zu den großen Kissen. Fasziniert beobachtete sie, wie sich dabei das ausladende, bereits ganz leicht bei jeder Bewegung schwabbelnde Hinterteil der Prinzessin bewegte. Die Kommandantin war sogar von dem Geräusch das Savies Hufe auf dem Steinboden machten völlig hin und weg.

Die beiden Frauen nahmen Platz wobei die Pferdefrau wieder leicht stöhnte, als sie ihre stark geschwollene Körpermitte auf den Polstern niederließ. Thalia nahm im Schneidersitz auf einem benachbarten Kissen Platz und bewunderte weiterhin Savies Form. Riesig schob sich deren Pferdebauch, welcher von Natur aus bereits groß war nach vorne, als die Prinzessin in dieser Position auf ihrer Seite lag. Ihren menschlichen Oberkörper hatte sie dabei aufgerichtet. Eine Hand rieb noch über den dicken Bauch unter ihren kolossalen Titten, während Savie mit der anderen nach einem Tonkrug griff. Sie führte ihn zu ihrem Mund und nahm einige pumpende, große Schlucke daraus. Mit einem langen Seufzen setzte sie das Gefäß wieder ab und leckte sich glücklich über die schönen Lippen.

„Verzeihung, ich hätte euch erst etwas anbieten sollen. Ich bin es gar nicht gewöhnt nicht allein zu speisen. Ich…“
Thalia hob lachend eine Hand. „Ganz ruhig, ich brauche nichts. Ihr müsst essen und trinken so viel ihr wollt, das ist viel wichtiger.“ Sie deutete auf den Krug. „Was ist das genau?“

„Mein liebstes Getränk. Milch mit Honig. Ich kann gar nicht genug davon bekommen.“ Wieder errötete Savie leicht, wozu es aber nicht den geringsten Grund gab. Was sollte eine Erwählte tun, wenn nicht sämtliche Speisen und Getränke in all ihrer Fülle zu genießen.
Thalia sah sich um und nahm sich einen Teller mit Datteln im Speckmantel. „Ihr müsst nicht aufhören zu essen Savie.“ Der Kommandantin gefiel es die Erwählte bei ihrem Spitznamen zu nennen. „Ihr sagtet ihr wärt am Verhungern.“

Lächelnd nahm Savie sich eine der Früchte und aß sie mit Genuss. Trotz der ungeheuren Menge an Nahrung in ihren Bäuchen schien ihr Hunger schier unstillbar zu sein, seit sie erwählt worden war. Auf der anderen Seite würde sie das kommende Fest sicher an die Grenzen ihres Fassungsvermögens bringen und dann darüber hinaus.

Beide Frauen unterhielten sich in den folgenden Stunden, wobei sich Thalia oft auch einfach damit begnügte, der essenden Savierra zuzuschauen. Es war beeindruckend zu sehen wieviel köstliches Essen und literweise Milch in den Bäuchen der jungen Pferdefrau verschwand. Nach einer Weile musste ein Diener neues Essen in die Kammer bringen da die Prinzessin tatsächlich alles, was sich bisher in dem Gemach befunden hatte, verputzt hatte. Fasziniert lauschte Thalia den Verdauungsgeräuschen aus Savies völlig überfüllten Inneren. Wie ein Felsbrocken wölbte sich der von kurzem, zartem Fell bedeckte Pferdebauch hervor. Er wirkte unglaublich prall und fest, die Fettschicht von der Menge an Essen straff gespannt. Die Kommandantin genoss das die Prinzessin ein Gewand trug das nur ihre mollige, menschliche Hälfte bedeckte und fast alles von der wunderschönen Pferdehälfte frei ließ. Zufrieden wedelte die Prinzessin von Zeit zu Zeit mit ihrem gold-blonden Schweif, vor allem dann als die neuen, duftenden Speisen in ihre Kammer gebracht wurden. So ging es eine Weile weiter und die Frauen genossen die Zeit zusammen sehr.

Schließlich wurden beide aber unterbrochen als ein Priester an der Tür klopfte, um zu verkünden das das Fest nun begann.

 

Die Gäste

 

Thalia nahm einen Schluck aus ihrem Trinkpokal. Der wein war wirklich vorzüglich, die Winzer der südlichen Ebenen hatten sich bei ihrem Werk wirklich selbst übertroffen. Mit leichter Anspannung sah sie wieder zu ihrer rechten Seite und beobachte, wie Savierra an einer weiteren Platte mit Koteletts, Hühnerbeinen und Wurst arbeitete. Immer wieder bewegten sich die süßen, pummeligen und leicht fettigen Finger in Richtung des niedlichen, unablässig kauenden Mundes. Immer stärker wölbte sich Savierras Wanst unter dem lockeren, weißen Gewand hervor. Schon lange war die wunderschöne Speckmasse, welche sich eigentlich in zwei saftige Fettrollen teilte durch den kolossalen Verdauungstrakt der Zentaurendame zu einer straffen Kugel aufgepumpt worden. Auch der Bauch von Savies Pferdehälfte breitete sich immer weiter aus, eine geschwollene, aufgeblähte Masse, welche sich auf den Samtkissen immer mehr Platz forderte. Dennoch zeigte die Prinzessin keine Anzeichen davon voll zu werden oder ihre Nahrungsaufnahme irgendwie zu verlangsamen. Aufgepumpt und unglaublich massig wölbte sich ihr gemästeter Unterbauch mit dem samtweichen, weißen Fell zur Seite. Thalia ließ den Blick über die gestopfte Kugel wandern und bewunderte Savies wundervolle, weibliche und doch animalische Figur. Obwohl sich die Prinzessin so vollstopfte mit Essen und Teller nach Teller, welche ihr gereicht wurden, leerputzte, war sie doch ein Anblick von Grazie und makelloser Schönheit. Sie war wirklich die Verkörperung des Segens des Landes. Die Erzeugnisse genau dieses Landes ließen die mollige Zentaurendame nun immer weiter anschwellen, wie ein Trinkschlauch, den man überfüllte. Auch der Übergang von Pferdebauch zu menschlichem Bauch, dort wo Fell in Haut überging und der Saum von Savies Gewand begann, schwoll immer wieder heraus, wurde immer praller und voller. Vermutlich war dies ein Indikator dafür das die Schönheit langsam doch voll wurde. Das ganze Essen versuchte jeden nur möglichen Platz im Inneren der Prinzessin auszufüllen und dehnte ihre Mägen über jedes bisher gekannte Limit hinaus. Gurgeln und Grummeln ertönten von Savies gestopfter, aufgedunsenen Körpermitte. Tapfer und nach wie vor mit Genuss aß die Erwählte unbekümmert weiter mit einem steten Strom an Speisen und Getränken, mit dem Ziel so viel der Köstlichkeiten verdrücken zu können wie nur möglich.

Als die Prinzessin einen Mund voller Kartoffelauflauf mit einem Schluck gesüßter Milch mit Honig hinunterspülte blickte sie danach zu Thalia hinüber. Schüchtern lächelte sie ihre Partnerin und ausgewählte Gefährtin an.
„Alles in Ordnung bei euch?“

Thalias grimmige Miene erhellte sich wieder als sie in Savies wunderschönes, leicht rundes Gesicht blickte. Auch wanderte ihr Blick zu den schweren, aufgequollenen Titten, welche gut unter dem weißen aber inzwischen mit einigen Flecken übersäten Gewands zur Geltung kamen. Die Grünen Augen wanderten wieder nach oben und fanden Savies blaue. Thalia räusperte sich und blickte mit leicht geröteten Wangen wieder zu der Masse an feiernden Leuten und dem Beginn der Zeltstadt dahinter.

„Alles in Ordnung, es ist nur…der Besuch, den wir erwarten. Bevor ich in euere Gemächer kam, hatte mich einer der Priester informiert das sich eine fremde Delegation auf dem Weg hierher befindet. Es gab in der Vergangenheit hin und wieder Spannungen mit Baraka. Davon waren zwar nie die Orden und Tempel direkt betroffen, aber ich musste schon den ein oder anderen Kampf gegen Truppen unseres Nachbarreiches bestreiten, wenn der König Wächter zur Verstärkung seiner Armee angefordert hat.“

Bevor Savie antworten konnte traten einige Diener in gebeugter Haltung an ihre Tafel heran und platzierten ein großes Silbertablet mit einer gebratenen Gans auf dem Holz. Dazu kamen etliche Schüsseln mit verschiedenen Gemüsen und Soßen. Die Kommandantin überflog die Speisen, die sich auf dem Tisch befanden, dann wandte sie sich an einen der Diener: „Holt uns Soße und mehr Früchte, die sind schon fast alle. Die Erwählte brauch auch noch mehr von der Honigmilch.“ Ihr Ton war streng und hart.

„Natürlich, sofort.“, sagte der Mann demütig und neigte seinen Kopf.

„Ich danke euch das ihr diese Gaben darbietet. Möge der Segen des Landes euch Gesundheit und immerwährende, reiche Ernten bescheren.“, sagte Savie gütig und senkte kurz ihr Haupt mit den langen, aufwendig geschmückten, blonden Haaren. Die Diener entfernten sich wieder von der Tafel, während sie Huldigungen und Gebete von sich gaben.

Besorgt blickte Savie wieder zu Thalia.

„Denkst du etwas schlimmes wird geschehen?“

Thalia schüttelte energisch den Kopf und sah mit einem beruhigenden Lächeln zu ihrer Gefährtin.

„So etwas würden sie niemals wagen. Kein reich würde diese heiligen Zeremonien jemals stören. Außerdem bin ich hier und damit droht niemandem hier Gefahr.“

Savie lächelte jetzt selbst wieder und wandte ihren Blick der köstlich duftenden Gans mit knusprig-goldener haut zu. Mit einer Hand rieb sie sich den vorquellenden Wanst. Wirklich unglaublich wie dieser geschwollene sack sich während des Gelages vergrößert hatte. Laute Verdauungsgeräusche waren unter dem locker sitzenden Stoff zu hören. Mit dieser vollen Kugel, welche eigentlich keine Kugelform hatte, sondern eine enorme Wölbung war welche sich über Savies menschliches Becken, zwischen ihren Vorderbeinen bis zu dem grotesk aufgeblähten pferdebauch durchzog. Mit der freien Hand zupfte Savie etwas Fleisch von einem Schenkel der Gans und blickte dann wieder zu Thalia.

„Ich weiß das du uns beschützen wirst. Ich habe mich noch nie irgendwo so sicher gefühlt wie in deiner Gegenwart und ich bin mir sicher, dass es allen Leuten so geht die dich kennen.“

Thalia lachte kurz auf und erwiderte: „Ich weiß nicht, wie sicher sie sich gefühlt haben, auch wenn bekannt ist das ich eine hervorragende Kriegerin bin. Die meisten Leute scheinen mich ziemlich ätzend und als unangenehm zu empfinden, selbst wenn sie meine Kraft anerkennen müssen.“

Einen Moment lang sagte Savie nichts, die Hand mit dem Fleischstück senkte sich, während ihre strahlenden, blauen Augen Thalia musterten. Die Wangen der Prinzessin waren leicht gerötet.

„Ich halte euch nicht für ätzend. Ich finde ihr seid ein wunderbarer Mensch. Ich weiß gar nicht wie jemand anderes so von euch denken kann. Wir kennen uns ja erst sehr kurz, aber…“

Thalias Herz hatte bei dem Beginn dieses Satzes wieder so heftig zu klopfen begonnen, wie zuvor als sie Savie in ihrem Gemach getroffen hatte. Allerdings kam die Prinzessin nicht viel weiter mit ihren wohlmeinenden Ausführungen da ein kleiner Aufruhr am Rande der Zeltstadt die Aufmerksamkeit beider Frauen auf sich zog.

Thalia gab den anwesenden Wächtern ein zuvor abgesprochenes Zeichen, welches diese in höchste Bereitschaft versetzte, auch wenn ihre Lanzen nach wie vor nach oben gerichtet waren und die Schwerter in den Scheiden verblieben.

Die Menge der Feiernden wurde ruhiger und verstummte schließlich fast gänzlich. Die Menschen teilten sich, um die Neuankömmlinge auf ihrem Weg zum Fuß der Tempeltreppe durchzulassen. Thalia spürte, wie sich ihr Körper instinktiv anspannte. Savie hatte ihr Essen wieder sinken lassen und blickte wieder leicht besorgt von ihrer Gefährtin hin zu den zurückweichenden Menschen.

Schließlich erblickten sie die Delegation aus Baraka. Voran schritten sechs in schwere, dunkle Rüstungen gehüllte Krieger. Sie waren schwer bewaffnet und ihre Plattenpanzer waren von oberster Güte und von einem einschüchternden Design. Ritter der Fäden, wie Thalia wusste. Die Mitglieder dieser Gruppe waren das Äquivalent zu den Wächtern ihres Ordens. Unter Scheppern und Schaben ihrer Rüstungsteile und mit wehenden schwarzen Umhängen schritten die Krieger durch die verstummte Menge und bauten sich in respektvollem Abstand vor Savies und Thalias Tisch auf. Den Rittern folgte eine Handvoll gewöhnlicher Soldaten und Bannerträger und danach einige Priester der Fäden in dunkelroten Roben und tief in die Gesichter gezogenen Kapuzen. Danach folgte ein Mann in einem ausladenden rot-schwarzen Gewand mit einer Art langem Stab in der Hand an dessen Spitze sich das goldene Symbol von Baraka befand. Es spiegelte die Spezies an Halbmenschen, wider welche sich in dem bergigen Land angesiedelt hatten, genau wie das Wappen Karions die Zentauren dort darstellte.

Bei dem Mann mit dem Stab handelte es sich um einen Herold von Baraka wie Thalia von einigen Zusammenkünften mit Diplomaten des Nachbarlandes wusste. Ein hochrangiger Diplomat und Botschafter zweifelsohne, aber sie war eigentlich nicht der Meinung das seine Anwesenheit eine derartige Eskorte erforderte. Die Ritter der Fäden verließen anders als die Wächter fast nie ihre Hauptfestung in den Bergen, an welche sich das Heiligtum der Fäden anschloss. Ihre Anwesenheit konnte, sofern sich die Doktrin dieser Gruppe nicht fundamental geändert hatte, nur bedeuten das…

Der Herold, welcher ein zu breites Grinsen zur Schau stellte und kurze blonde Haare hatte, vollführte eine ausschweifende Verbeugung und begann zu sprechen.
„Ich grüße euch Prinzessin und Erwählte Savierra. Der Segen des Landes sei mit euch und eurem Volk. Mein Name ist Graf Aryon von Hist und ich bin höchster Gesandter des Großreiches Baraka.“ Er drehte Thalia den Kopf zu. Sein übertriebenes Grinsen verblieb auf seinem Gesicht aber seine Augen verengten sich leicht. „Auch euch grüße ich, Kommandantin Ashheart, Gefährtin der Erwählten und Oberste der Wächter.“

„Habt Dank, mein Graf. Wir fühlen uns von eurem Besuch geehrt und wisset ihr seid willkommen an unserem Fest teilzuhaben.“, sagte Savierra freundlich und neigte kurz ihr Haupt.

Thalia hingegen war wesentlich weniger bemüht einen gewissen Anschein zu waren. Ihre Augen suchten die Gruppe der Neuankömmlinge und die Menschenmenge dahinter ab. Sie ließ ihre Knöchel knacken und senkte den Blick wieder auf von Hist.

„Was genau verschafft uns dieses Vergnügen?“, fragte sie ohne Umschweife.

Das Grinsen des Herolds wurde noch etwas breiter und er breitete seine Arme aus wobei er verkündete: „Auch in Baraka hat das Land, welches wir verehren und welches uns ernährt eine neue Verkörperung erwählt. Es war der Wunsch der Auserkorenen hierher zu kommen, um ihrer Schwester im Geiste und im Schicksal ihren Respekt zu zollen.“

Bei diesen Worten begann ein leichtes Raunen und Murmeln in der Menge der Menschen und etwas bahnte sich seinen Weg hindurch. Thalia vernahm das Geräusch von sich nähernden Schritten, welche sich aber nicht nach menschlichen Beinen anhörten. Langsam wurden die Konturen von dem wovor die Menschen zurückwichen im Schein der Fackeln und Feuerstellen deutlicher. Thalia hatte es bereits vermutet und betrachtete den Gast, der sich nun zwischen den Reihen der Soldaten aus Baraka auf sie und Savie zubewegte. Ehrfürchtig wichen die restlichen Menschen zurück. Von Hist wandte sich um und wies mit seinen erhobenen Händen zu dem Wesen, welches nun hinter ihm stand.

„Frohlockt und erblickt die Heiligkeit unserer Erwählten Miraya!“, verkündete er überschwänglich.


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